Suzys Paris Playbook: Vom roten Teppich zum Dachterrassencafé (und alles dazwischen)
Als globale Markenbotschafterin von Celine besuchte Suzy die Paris Fashion Week im März und sah aus, als hätte sie den Trenchcoat im Alleingang erfunden. Aber das wahre Highlight? Die ungestellten Momente nach den Shows – denn da kommt ihre wahre Urlaubsstimmung zum Vorschein, und die ist herrlich chaotisch.
- Suzy flog als Celine-Botschafterin nach Paris, besuchte die Fashion Week und schaffte es irgendwie, dass schwarze Mäntel wie die einzig vernünftige Lebensentscheidung aussahen.
- Die ungestellten Momente nach der Show – im Café, beim Galeriebummel, auf dem Dach – beweisen, dass sie kein Publikum braucht, um so gut auszusehen.
- Schwarzer Mantel, weißer Schal, braune Tasche mit kleinem Bärenanhänger: das gesamte Paris-Handbuch in drei Accessoires.

Die Fashion Week bringt bei jedem eine andere Seite zum Vorschein, und für Suzy bedeutet das offenbar, rund tausend Fotos zu machen, die alle irgendwie so wirken, als hätte ihr ein High-Fashion-Magazin gerade einen Vertrag angeboten. Sie war als globale Markenbotschafterin vor Ort, um die Show zu besuchen, aber während ihres Aufenthalts in der Stadt beschloss sie auch, einfach nur da zu sein. Jedes einzelne Foto beweist, dass sie sowohl strukturierte als auch lässige Momente gleichermaßen perfekt in Szene setzen kann.

Zuerst ein Selfie vor dem Spiegel, das offenbar in ihrer Wohnung entstanden ist. Ein klassischer schwarzer Mantel wird durch einen perfekt geknoteten, weißen Schal aufgewertet, und schwarze Kniestiefel runden den Look ab. Das ist typisch für jemanden, der versteht, dass formelle Kleidung tatsächlich einfacher ist als lässige, und sie so perfekt verkörpert, als hätte sie das Konzept erfunden.

Dann befinden wir uns in einer echten Bibliothek voller alter Bücher, umgeben von Holztönen und einer Atmosphäre des Vintage-Stils. Sie sitzt in einer weißen Rüschenbluse da und sieht aus, als wolle sie gleich über Baudelaire sprechen. Der Kontrast zwischen ihrer lässigen Sitzhaltung und dem eleganten Ambiente erzeugt diese Stimmung, die sagt: *Ich muss mich nicht verstellen; die Inszenierung spricht für sich.*

Schnitt zu einem Foto, das vor diesem imposanten, historischen Gebäude mit Weinkeller-Flair steht (im Hintergrund ist tatsächlich Wein zu sehen), immer noch im schwarzen Mantel. Die Ästhetik des Gebäudes dominiert hier – gotisch und vornehm –, doch sie zieht die Blicke mühelos auf sich.

Jetzt schlägt die Stimmung komplett um. Schwarze Mütze, übergroßer kamelfarbener Blazer, lässiger Kaffee in der Hand – in einem Café um die Ecke. Genau diese „Ich bin nur zu Besuch und sehe trotzdem gut aus“-Energie weckt Paris in den Leuten. Mühelos ist da noch untertrieben.

Jeansjacke und weite Hose, den Kaffee noch in der Hand, sieht sie immer noch aus, als wäre sie direkt einem Film entsprungen, der auf abgelaufenem Kodak-Film gedreht wurde. Die Farbpalette ist plötzlich wärmer – weniger Vogue-Editorial, mehr *tatsächliches Leben in Europa*.

Marineblauer Strickpullover, weite Jeans – dieses Foto fängt diesen goldenen Moment ein, in dem man erkennt, dass sie nicht versucht, Paris gut aussehen zu lassen. Paris versucht, genauso gut auszusehen wie sie. Die lässige Haltung, die unkomplizierte Pose – es wirkt, als würde sie das schon immer machen.

Zurück zur Formalität: schwarzer Mantel, eine überaus prunkvolle, mit Blattgold verzierte Treppe, das Handy in der Hand, als würde sie beiläufig durch Benachrichtigungen scrollen, während sie in einem palastartigen Raum steht. Der Kontrast macht hier alles aus.

Nun sitzt sie auf einer imposanten Treppe vor einem architektonischen Meisterwerk, eine braune Tüte mit einem kleinen Teddybär-Schlüsselanhänger in der Hand. Die Arme verschränkt, den Blick in die Ferne gerichtet – dieses Bild weckt sofort die Reiselust. Die Kombination aus Tüte und Teddybär verleiht dem Ganzen einen Hauch von lässiger Eleganz, der absolut authentisch wirkt.

Runde Fenster rahmen die Dächer von Paris hinter ihr ein, ihr schwarzer Tweed-Blazer verleiht ihr eine strukturierte, aber dennoch sanfte Ausstrahlung. Sie lächelt aufrichtig in einem Restaurant, und die ganze Szene vermittelt das Gefühl: *Das* ist die Version von Paris, die wirklich zählt – die, in der man in guter Gesellschaft ist und nicht vor Publikum auftritt.
Ein Moment wie in einer Galerie. Wieder der schwarze Mantel (Konsequenz! Ein echtes Must-have! Er verleiht Eleganz!), während sie ein Kunstwerk an der Wand betrachtet. Dieses letzte Bild bringt die ganze Stimmung auf den Punkt: Luxus erfordert keine Anstrengung, sondern Absicht. Und beides hat sie im Überfluss.
Das Auffällige an dieser ganzen Sequenz ist, wie sie gekonnt zwischen der Teilnahme an einer Modeveranstaltung und einer tatsächlichen Reise wechselt. Die erste Version brauchte die strukturierte Schwarz-Weiß-Palette, die Ausdruckskraft der Schneiderkunst, die bewusste Inszenierung. Die zweite Version konnte sanfter sein – Kameltöne, Texturen, ungestellte Momente. In beiden Versionen ist sie immer noch sie selbst, und genau darum geht es vielleicht. Man muss in Paris nicht zu einer anderen Person werden. Man muss nur wissen, welche Version von sich selbst man je nach Kontext aktiviert.
Und was ist mit diesem Bären-Schlüsselanhänger an der Luxustasche? Genau solche Details machen jemanden sofort sympathischer. Offenbar tragen auch Milliardäre Teddybären.
"Du musst in ⟦2⟧ keine andere Person werden. Du musst nur wissen, welche Version von dir selbst du je nach Kontext aktivieren musst."



