Schauspielerin und Köchin Park Sol-mi mit 48: Wie Zurückhaltung und ein perfekter Schal drei unvergessliche Sommerlooks kreierten
Eine Frau, die Kochshows gewann und 1996 ihr Debüt gab, zeigt auf drei völlig unterschiedliche Arten, wie man Muster, Farbe und Textur in Einklang bringt.
- Die 1996 debütierende Schauspielerin, die später eine Kochshow gewann, beweist, dass eine 48-jährige Frau fast jeden in Sachen Stil übertreffen kann.
- Drei Sommer-Looks, die ein Prinzip perfekt beherrschen: Dem Outfit den Moment geben, in dem es glänzen kann, alles andere soll sich im Hintergrund halten.
- Der wahre Clou ist nicht die Designerhandtasche – sondern das Wissen, dass ein einziger marineblau-rot-weißer Schal ein komplettes Outfit in Marineblau komplettieren kann.

Es gibt eine Schauspielerin, die in Kochsendungen auftritt und selbst Profiköche verblüfft. Sie zaubert aus Resten Gerichte, die wie Fusionsküche im Restaurant schmecken, oder gelingt im Reiskocher ein perfektes Pulled Pork. Sie hat bereits zwei Kochwettbewerbe gewonnen. Das Beeindruckende daran? Das ist erst ihr zweites Talent.
Kim Man-deok, die 1996 ihr Debüt gab, etablierte sich mit Serien wie „Winter Sonata“, „All In“ und „The Grand Merchant“ als feste Größe in der Fernsehbranche. Mittlerweile feiert sie ihr Comeback in Kochshows, wo ihr kulinarischer und modischer Geschmack immer wieder Beachtung findet. Mit 48 Jahren und 30 Jahren Branchenerfahrung meistert sie den Spagat zwischen Dramarollen und hat durch ihre Kochkünste ein ganz neues Publikum erreicht.
So hat sie sich diesen Sommer gekleidet.
**Nadelstreifenweste mit Schal-Detail**
Erster Eindruck: eine lange, marineblaue Nadelstreifenweste, die sofort eine elegante, vertikale Linie erzeugt. Dazu kombinierte sie einen passenden Rock desselben Labels – die beiden wirken wie ein Set – und trug Weiß darunter, um den Ausschnitt aufzuhellen. Die vertikalen Streifen lassen das Outfit größer und harmonischer wirken.

Jetzt wird's raffiniert: Ein marineblauer, roter und weißer Seidenschal mit Kettenmuster, um die Taille gebunden. Auf einem komplett marineblauen Outfit ist dieser Schal der absolute Hingucker. Weiße Riemchensandalen sorgen für ein leichtes Tragegefühl, und eine schwarze Ledertasche in Halbmondform verleiht dem Look einen eleganten Touch. So wirkt ein monochromer Look edel und durchdacht.
**Langarmshirt mit Blumenmuster und Jeansshorts im Studio-Look**
Zweitens: ein weißes Langarmshirt mit Blumenmuster an den Ärmeln – ein schlichtes Kleidungsstück, das durch dieses eine Musterdetail interessant wird. Die kleinen Pflanzenmotive bringen Bewegung und Farbe ins Spiel, ohne aufdringlich zu wirken.

Jeansshorts mit offenem Saum verleihen dem Look eine lässige Note. Sie hat das T-Shirt leicht in den Bund gesteckt, um die Jeanshose zu betonen. Schwarze Socken und schwarze Loafer mit Absatz geben dem Outfit Struktur und verhindern, dass der Blumenstrauß zu gekünstelt wirkt. Der Look insgesamt strahlt Kreativität aus, ohne aufgesetzt zu wirken, Studiotauglichkeit, aber dennoch authentisch.
**Komplett in Schwarz mit strategischer Drapierung**
Drittes Outfit: ein ärmelloses, schwarzes Longtop mit seitlichen Schlitzen. Diese Schlitze verhindern, dass die lange Silhouette beengend wirkt und sorgen für Bewegung beim Gehen. Es hat etwas Architektonisches.

Eine schwarze, weite Hose rundet den komplett schwarzen Look ab. Der Clou: Die Weste und der fließende Hosenstil erzeugen unterschiedliche Effekte – Struktur und Eleganz –, sodass das monochrome Outfit nicht eintönig wirkt. Eine schwarze Beuteltasche vervollständigt den Look. Minimalismus mit Struktur – das ist Minimalismus mit Charakter.
**Was verbindet alle drei?**
Immer andere Stimmungen, immer dieselbe Person. Mal trägt sie einen eleganten Nadelstreifenanzug mit Schal, dann Blumenmuster und Canvas, und schließlich einen komplett schwarzen Architektur-Look. Jedes Outfit beweist: Wenn man die neutrale Basis kennt, genügt ein Accessoire (oder ein Musterdetail oder ein strukturelles Element), um dem Look das gewisse Etwas zu verleihen. Dreißig Jahre vor der Kamera haben ihr ganz klar gezeigt, dass es bei Mode um Selbstbewusstsein geht, nicht um Überladung. Ein Schal, ein Muster, eine Silhouette – das ist ihr Markenzeichen.





"Zu einem komplett in Marineblau gehaltenen Outfit ist dieser Schal das i-Tüpfelchen."



